Samuel

Was würdet ihr gerne der ganzen Welt sagen?

"Die Welt darf gerne die Augen öffnen für die Liebe, die diese Leute auf die Welt bringen. Mich erschreckt die Tatsache, dass wir „normale“ Menschen uns das Recht nehmen, zu entscheiden, ob ein Mensch mit DS gleich viel wert ist wie wir oder nicht und über ihr Leben zu entscheiden."

(Antworten der Eltern)

Samuel
Welche Vorurteile/Gedanken/Empfindungen zum Down-Syndrom hattet ihr vor der Diagnose/Geburt eures Kindes? 

"Die Diagnose war überraschend nach der Geburt. Für mich war es aber immer schon ein Lichtblick mit Menschen mit Down-Syndrom zu sein, sie sind so herzlich. Ich muss immer lächeln wenn ich Menschen mit DS auf der Straße begegne."

Quali pregiudizi avevi sulla sindrome di Down prima della diagnosi/nascita di vostro figlio? 

"La diagnosi è arrivata dopo la nascita in modo inaspettato. Per me è sempre stato come un raggio luminoso stare con le persone con la sindrome di Down, sono così calde. Devo sempre sorridere quando incontro per strada persone con questa sindrome".

Welche Reaktionen gab es aus eurem Umfeld sobald die Diagnose „Trisomie 21“ feststand? 

"Es gab nur positive Reaktionen, das DS fällt weder im familiären noch im freundschaftlichen Umfeld auf, ganz nach dem Motto „jeder wie er ist“."

Quali sono state le reazioni appena le è stata diagnosticata la trisomia 21?

"Ci sono state solo reazioni positive, la Sindrome di Down non si nota né in famiglia né nell'ambiente delle amicizie, seguendo il motto "ognuno è, come è"".

Wie empfindet ihr Begegnungen eures Kindes mit anderen Personen? Was würdet ihr euch von anderen Menschen wünschen und was würdet ihr ihnen gerne sagen? 

"Samuel flirtet immer. Er ist herzensfroh und winkt und schmeißt Küsse. Er verzaubert Menschen. Er strahlt Herzenswärme aus und verbreitet gute Laune. Er spürt ob er willkommen ist oder nicht und begegnet Menschen auch dementsprechend. Deswegen spüre ich auch die Gelassenheit, dass er selbst Entscheidungen treffen kann."

Cosa pensa degli incontri di vostro figlio con altre persone? Cosa vorresti che gli altri facessero  e cosa vorresti dire a loro?

"Samuel sta sempre a flirtare. Ha il cuore in mano e saluta e lancia baci. Incanta la gente. Irradia calore dal cuore e diffonde il buon umore. Sente se è benvenuto o no e incontra le persone di conseguenza. Per questo sento anche la serenità che lui possa prendere decisioni da solo".

Wie stellt ihr euch zukünftige Freundschaften für euer Kind vor? 

"Ich wünsche mir für Samuel, dass er frei ist, sich Freundschaften zu suchen, die er haben möchte.  Er soll auch Freunde haben, die keine Beeinträchtigung haben."

Come immaginate le amicizie future per vostro figlio?

"Voglio che Samuel sia libero di scegliere gli amici che vuole avere.  Voglio anche che abbia amici che non abbiano disabilità".

Was würdet ihr gerne der ganzen Welt sagen? 

"Die Welt darf gerne die Augen öffnen für die Liebe, die diese Leute auf die Welt bringen. Mich erschreckt die Tatsache, dass wir „normale“ Menschen uns das Recht nehmen, zu entscheiden, ob ein Mensch mit DS gleich viel wert ist wie wir oder nicht und über ihr Leben zu entscheiden.

Mich erschreckt, dass man Kinder mit Behinderung bis fast zum letzten Tag vor der Geburt abtreiben kann. Das ist für mich ein Schandfleck der Menschheit. Nehmt dieses Geschenk an. Ich möchte den Eltern sagen, die vor einer Entscheidung stehen: bitte behaltet das Kind. Auch wenn es manchmal schwierig ist, daran können wir wachsen. Redet mit Eltern die Kinder mit DS haben, danach stellt sich die Frage nicht mehr."

Cosa vorresti dire al mondo? 

"Vorrei che il mondo aprisse gli occhi sull'amore che queste persone portano nel mondo. Mi fa paura che noi persone "normali" ci prendiamo il diritto di decidere se una persona con la Sindrome di Down valga quanto noi o meno, decidendo della loro vita.

Mi spaventa il fatto che i bambini disabili possano essere abortiti quasi fino all'ultimo giorno prima della nascita. Per me, questa è una macchia dell'umanità. Accettate questo dono. Voglio dire ai genitori che si trovano di fronte a questa decisione: per favore, tenete il bambino. Anche se a volte è difficile, potete però crescere attraverso questa situazione. Se parlerete con genitori che hanno figli con questa sindrome, allora la domanda non si porrà più".